nothing but some late night thoughts..

Hallo, schön das du wieder da bist, und dir die Zeit genommen hast um meinen Beitrag zu lesen.

Ich habe keinerlei Ahnung was auf so einem Blog, wie ich ihn mir hier erstellt habe, so üblich ist und was nicht… Aber ich habe nun für mich selbst den Entschluss gefasst das hier immer das Online kommen wird, wonach mir in diesem Moment dann eben ist. Persönliches, Travel, Thoughts, alles mögliche eben. Denn das ist ganz allein mein Territorium.

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In letzter Zeit habe ich mich des Öfteren dabei erwischt wie ich grundlos, in meinen eigenen Gedanken fast „ertrunken“ bin. Wir sind heutzutage ständig so beschäftigt, unter Stress, Druck, dass uns kaum mehr Zeit bleibt um wirklich über etwas fein säuberlich nachzudenken.
Dennoch habe ich die Tage, öfters über eine Frage nachgedacht, die ich irgendwo in einem Radio beiläufig gehört hatte.

WER BIN ICH?

Ich bin Selin, 21, mit türkischen Wurzeln, schön und gut, aber wer bin ich wirklich? Bin ich nicht mehr als nur ein Mensch der den Namen „Selin“ trägt? Viel mehr bin ich doch eine Person die Träume und Ziele hat, jemand der zugleich Hass und Liebe spüren kann. Jemand der manchmal schon vor lauter Glück Saltos machen wollte, und im nächsten Moment schon wieder aufpassen musste, das keiner meine glasigen Augen entdeckt. 2017 gab es 7,53 Milliarden Menschen auf unserem blauen Planeten. Heißt das, dass ich einfach nur eine Nummer bin? Einer von vielen? Den egal, ob ich groß, klein, dick, dünn, blond, oder Lila Haare habe, irgendwo gibt es doch immer jemanden auf dieser Welt, der genau das gleiche macht, nur besser?
Bedeutet das, das ich nichts weiter als eine Nummer bin hier auf diesem Planeten? Bin ich wirklich nicht mehr als nur eine Nummer?! Kein Unikat, kein Einzelstück, sondern nur eine von vielen?

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Die Frage bekam ich auch Tage später nicht aus dem Kopf. Mal abgesehen, von der Frage „Wer bin ich?“ stellt ich mir nun auch eine zweite. „Was möchte ich im Leben mal erreicht haben?“ Eben, meine Definition von Glück. „Was muss ich in meinem Leben mit 80 Jahren erreicht haben, das ich zufrieden zurück blicken kann, und sage „Auch wenn nicht immer alles perfekt war, bin ich dennoch froh, munter und sehr zufrieden.“
Die einen würden nun ausschließlich Materielle Dinge aufzählen, und nicht zu vergessen, wahrscheinlich auch, dass sie Unmengen von Geld brauchen um wirklich glücklich zu sein. Ein paar Sekunden später überlegte ich und kam zu der Erkenntnis, das Geld allein nicht glücklich macht, es beruhigt einen einfach nur.

 

Ich zerbrach mir weiter den Kopf über die Frage, schaffte es aber leider nicht eine passende Antwort darauf zu finden. Deshalb beschloss ich es einfach gut sein zu lassen. Keine Antwort, ist manchmal auch eine Antwort.
Ich möchte mein Glück nicht von Materiellen Dingen abhängig machen. Meine Zufriedenheit schon gar nicht. Genauso wie ich nicht behaupten möchte, das jeder immer in jeder Sekunde seines Lebens glücklich sein will, und muss. Nein, es tut manchmal auch wirklich gut unglücklich zu sein, denn genau dann, kann man die schönen Momente im Leben wieder schätzen.
Genau so verblieb ich also mit der Frage. Ohne konkrete Antwort darauf. Was vielleicht auch besser so war/ist.

 

PS:
An jeden der gerade sich die Zeit genommen hat und diesen Beitrag gelesen hat, DANKESCHÖN.
Ich möchte euch aus diesem Beitrag mit auf den Weg geben, das man nicht direkt auf jede Frage eine Antwort haben muss. Genauso wenig wie man im Leben nicht direkt auf jedes Problem das man hat eine Lösung haben muss. Nein, denn das Leben das wir alle leben, ist teilweise so verrückt, ungeplant, und spontan das sich im seltsamsten Moment plötzlich Probleme lösen, über die man zuvor stundenlang nachgedacht hat, und nicht gewusst hat wie man sie löst.

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Oh god, what a weekend

Samstagmorgen kurz vor 8 Uhr. Mein Freund und ich sitzen bereits voller Vorfreude, im Auto. Ich habe mich bereits darauf vorbereitet die Adresse in das Navi einzugeben, von dem Hotel das wir vor 2 Monaten gebucht hatten. Auf meine Frage, wie das Hotel denn heißt, bekomme ich von meinem Freund nur ein kurzes „Ich weis es nicht zurück.“ Ich direkt, ein bisschen panisch: „Wie du weist es nicht?“ Mein Freund darauf wieder: „Ja Schatz, es tut mir leid, ich habe die Bestätigungsmail von dem Hotel gelöscht und weis auch nicht mehr wie es heißt.“ Na, toll. Super. Obwohl ich am liebsten ausgerastet wäre, zwang ich mich dazu einfach ruhig zu bleiben. Einatmen, ausatmen.
Als wir eine halbe Stunde später, ungefähr in jedem erdenklichen Hotel durch telefoniert hatten, gaben wir es schließlich auf. Es half alles nichts, wir mussten ein neues buchen. Gesagt, getan, und so ging es für uns los um kurz vor 9 Uhr. Erster Stop, Burg Eltz, im schönen Rheinland Pfalz.

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Auf Instagram habe ich bereits unzählige Bilder mit dieser Burg im Hintergrund gesehen und wollte da auch unbedingt einmal hin. Im Internet hatten wir uns bereits über die Burg erkundigt. An der Burg angekommen, ging es für uns etwa 800m zu Fuß in Richtung Burg Eltz. Da es mittlerweile Samstagmittag war, war die Burg bereits sehr gut besucht. Von groß bis klein, waren alle da, und on top, sehr viele Leute, die natürlich versuchten denn bestmöglichen Winkel, für das bestmögliche Bild zu finden. Mitten drin, ich zusammen mit meinem sichtlich genervten Freund. Mein Freund interessierte sich hauptsächlich für die Burg, während ich mich genauso wie alle anderen, eher dafür interessierte das tollste Bild hinzubekommen. Dennoch lies ich mich von meinem Freund dazu überreden eine Burgführung zu machen. Worüber ich am Ende der Führung ziemlich froh war, denn sie war wirklich interessant. 40 Minuten dauerte diese Führung welche 10€ pro Person gekostet hat.
Nachdem wir eine weitere halbe Stunde Bilder vor der Burg gemacht hatten, und mein Freund bereits sichtlich gelangweilt war, ging es für uns mit einem Shuttle-Bus für 2€ zurück zum Parkplatz.

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Direkt weiter, zur 50 km entfernten Sehenswürdigkeit. Nämlich die längste Hängebrücke Deutschlands. Geierlay. Da ich sie nur von Bildern kannte war ich sehr aufgeregt. Am Ort der Brücke angekommen, erlebten wir eine Überraschung. Denn die Brücke war 1.7km von dem Parkplatz entfernt, und anders als bei der Burg Eltz, gab es dieses mal keinen Shuttle-Bus. Es half alles nichts, also liefen wir die 1.7km zur Brücke. Der Weg führte uns ein kurzes Stück durch denn Ort, und anschließend, ging es abwechselnd, Berg auf, gerade, Berg runter. Erschöpft, aber glücklich kamen wir dann nach 25 min Fußweg an der Brücke an. Als ich die Brücke gesehen habe, wusste ich das sich jeder einzelne Schritt gelohnt hatte. Sie war atemberaubend. Ich muss dazusagen, sie ist nichts für Menschen mit Höhenangst. Da die Brücke komplette frei hängt, und nur mit ein paar Seilen der Stabilisierung wegen, festgemacht wurde.

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Obwohl ich eigentlich ein schwindelfreier Mensch bin, packte auch mich die Höhenangst auf der Brücke. Dennoch ging ich ganz tapfer über die 360m lange Brücke. Interessant wurde es in der Mitte der Brücke, denn da war fast niemand, und es schwankte wirklich sehr von links, nach rechts. Trotz allem schlug ich mich ziemlich tapfer und überquerte die Brücke einmal hin, und auch wieder zurück. Danach ging es für uns wieder 1.7km zu Fuß, zurück zu unserem Auto.

Am Auto angekommen, war ich wirklich  froh über die „lange“ Autofahrt zu unserem Hotel.

Unser Hotel war in Bonn, ein kleines Hotel, 4 Sterne, mit 15 Zimmern und Frühstück. Das reichte uns vollkommen, da es für uns am nächsten Morgen bereits weiter ging. Nach Köln. Wieso? Weil Fibo, sage ich da nur. Wem das kein Begriff ist, dem kann ich auf die Sprünge helfen. Fibo ist die größte internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit.

Mehr zum Thema Fibo, erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag.

It’s never too late, babe.

Hallo ich weis seit meinem ersten Blogeintrag, ist es schon ein Weile her, wofür ich mich auch entschuldige, aber nun geht es voller Elan, Motivation und Zuversicht, eeeendlich weiter. 🙂

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Ich habe mich in letzter Zeit des öfteren dabei ertappt wie ich total in Gedanken versunken da saß und an mir selbst zweifelte. Bin ich zu klein? Bin ich zu dick? Wieso sieht mein Haar nicht so aus wie bei dem Mädchen auf einem Plakat? Wieso ist meine Nase so wie sie eben nun mal ist, und nicht anders? Ich weis es nicht um ehrlich zu sein. Aber das ist in unserer heutigen Gesellschaft ein wahres Problem. Da man ständig überall konfrontiert und verglichen wird, ist „Selbstzweifel“ bei vielen von uns, eine echte Sache.
Macht es mich zu einem Versager, nur weil der Durchschnittsmensch seine Berufliche Laufbahn Anfang 20, gesucht, gefunden, und in die Realität umgesetzt hat, während ich dasitze und nicht mal weis wie mein „Traumberuf“ heißt? Macht es dich zu einem Versager, wenn alle deine Freunde schon in festen Händen sind, und die Familien Planung in vollem Gange ist, aber du noch nicht mal einen Partner hast?

NEIN MACHT ES NICHT. Die heutige Zeit, Generation, das heutige Leben ist so klar durchdacht, Strukturiert und aufgebaut, das es eigentlich keinen Platz für Fehler, und wirkliche Wünsche lässt. Ist das nicht schade? Es gibt sooo viele Menschen die tag täglich unglücklich in Ihrem Beruf sind, soooo viele Kinder die tag täglich in der Schule gemobbt werden, aber trotzdem jeden Tag dahin müssen, aus Angst irgendwem was zu sagen, weil man dann vielleicht noch mehr zu einem Außenseiter wird, als man eh schon ist.

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Es hat seine Zeit gedauert, aber ich habe mich mittlerweile von diesem dauernden „Druck“ gelöst, „was denken die anderen dann von mir wenn ich das und das mache“ oder, „oh nein das geht nicht, dann reden die Leute von mir.“ „Oh nein, schau mal Sie ist so erfolgreich, hat studiert, etc. während ich das und das mache“. Ganz ehrlich? All das ist mir mittlerweile sowas von schnuppe. Und genau das sollte es dir auch sein. Ich mein damit nicht, das du nun alles über Board wirfst, One way Ticket Mexico, nein, nein, nein. Ich meine wohl eher damit, das du dich von dem Druck „was werden die anderen von mir denken/sagen“ lösen sollst, und einfach mal machen.
Ich wollte schon seit meiner Kindheit, immer mein eigenes Buch schreiben, wollte eigentlich schon seitdem ich denken kann, immer mit Social Media arbeiten, und auch so coole, absurde dinge tun, und mich dabei vielleicht sogar aufnehmen, einfach weil es mir gefällt, und ich es toll finde. Aber habe ich nie, aus Angst. Angst davor wie meine Mitmenschen reagieren, Angst davor was sie sagen und denken werden. Bis mich dann vor gut einem halben Jahr der Entschluss, Drang, gepackt hat, und ich gesagt habe „Scheiss drauf, DO IT.“ Siehe da, es hat seine Zeit gedauert aber mittlerweile habe ich auch schon meine ersten kleinen Erfolge verzeichnen können. Die ersten Menschen haben sich bereits bei mir gemeldet, und gemeint das sie das was ich auf Social Media mache „toll“ finden, „cool“ finden, das sie meine Art lieben und und und.
Genau in solchen Momenten weis ich dann eben das die Entscheidung es einfach zu machen, die richtige war.

 

Deshalb, genau du, der da jetzt vor seinem Laptop sitzt, mit Handy, oder sonst was in der Hand da sitzt und meinen Beitrag hier liest, falls du immer schon etwas machen wolltest, nimm die Möglichkeiten die du dafür hast in die Hand und mach es. Egal wie, lass dich nicht von anderen und ihrem Gerede einschüchtern, den Menschen meckern nur wenn sie entweder eifersüchtig, oder selbst mit ihrem Leben unzufrieden sind.

Erster Blogbeitrag

Hallo, und herzlich willkommen auf meinem Blog. Dies ist mein Eigentum, mein Territorium auf dem ich ganz willkürlich meinen Gedanken, Wünschen, Träumen, Erfahrungen & Erlebnissen freien lauf lasse.

Vorerst mal zu mir. 2018-03-25 17.51.10.jpg

Das da oben ist die Liebe meines Lebens und ich. Doch, wer bin ich?
Ich bin Selin, 20 Jahre jung, verlobt, und auf der Suche nach mir selbst.

Ich bin ein Mädchen, gefangen in einer Kleinstadt, mit Träumen eines Großstadt Mädchens. Habe schon die verschiedensten Dinge ausprobiert um irgendwo meine Gedanken und Erlebnisse festzuhalten. Von Facebook, Instagram über Tumblr & co. Und nun, bin ich am Ende hier angelangt und hab all meinen Mut in die Hand genommen und völlig unwissend, planlos mir meinen allerersten eigenen Blog erstellt.
Das machen doch so viele, also wieso nicht ich auch? Tag täglich werden Millionen von Blog Beiträge veröffentlicht, Millionen von Bilder auf allen möglichen Social Media Plattformen gepostet, und mittendrin bin nun auch ich. Hey hallo, und willkommen auf meinem Herzstück meinem eigenen Blog.

Bevor ich diesen Beitrag beende, möchte ich noch erwähnen, du kannst mir gerne auf Instagram folgen. @selinkly Dort poste ich nämlich neue Bilder von mir, und in meiner Story bin ich immer sehr aktiv. Dort gebe ich noch einen effektiveren Einblick in meinen Tag täglichen Wahnsinn.

Wenn du wirklich bis hierhin gelesen hast, danke fürs vorbeischauen, ganz egal wie du auf meinen Blog gestoßen bist, ob über Facebook, Instagram oder wie auch immer, Hauptsache DU warst da, und dafür bedanke ich mich von ganzem Herzen.

Ich hoffe wir sehen uns nächste Woche wieder bei einem NeuenBeitrag. Bis dahin, machs gut, Ciao, Ciao.